Autorenname: BSV

Loipe statt Liegestuhl

Leistungssport, Langlauf

Katrin Zeller übernimmt Training für den ASV-Nachwuchs 2014 hatte sie ihre Karriere als Skilangläuferin beendet und von ihren Kameradinnen wurde „Killer-Kat“ Katrin Zeller mit Plakaten und markigen Sprüchen verabschiedet. „Liegestuhl statt Loipe“ und „ich schmeiß mich hin und werde Prinzessin“ wurde damals schelmisch die Zukunft der Top-Athletin beschrieben. Doch schon da hat jeder gewusst, dass eines sicher nicht ihr Ding ist: Die Prinzessin im Liegestuhl. Zunächst hatte sie sich endlich mal um ihr Privatleben gekümmert, wurde Mama und heiratete. Doch nun macht sie ihr Versprechen wahr. Sich um den Nachwuchs im Langlauf zu kümmern, war für sie schon immer eine Option nach Beendigung der aktiven Laufbahn. In diesem Winter wird sie sich nun um die jungen Langläufer im ASV kümmern. 22 Buben und Mädchen der Jahrgänge U 14/ freuen sich schon auf das Training mit der Expertin. Einmal wöchentlich jeden Freitag geht es dann mit der 37-Jährigen, die als Athletin für den Skiclub Oberstdorf Staffel-Silber bei Olympischen Spielen und Nordischen Skiweltmeisterschaften holte, in die Loipe – statt auf den Liegestuhl.

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Hexal Kondiwettkampf in Bad Wiessee

Leistungssport, Alpin

Bereits am vergangenen Samstag starteten die alpinen Skirennläufer des Skiverband Oberland in die neue Saison. Der SC Rottach-Egern richtete den 1. Wettkampf zur Hexal-Cup Serie in Bad Wiessee aus. In fünf Disziplinen mussten die 12- bis 15-Jährigen ihre konditionellen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Kraftfähigkeit der Athleten wurde mittels eines Oberkörper-Rumpf-Parcours sowie einer Kraftausdauer-Sprungserie gemessen. Ein Balance-Parcours forderte neben guter Gleichgewichtsfähigkeit volle Konzentration, um eine optimale Mischung zwischen Geschwindigkeit und Präzision zu finden. Fehler durften sich die Athleten wegen der hohen Leistungsdichte auch beim Schnelligkeitstest nicht erlauben. Den krönenden Abschluss des Wettkampfes bildete ein 2,3 Kilometer langer Crosslauf am Audi Skizentrum Sonnenbichl. Trotz starken Regens absolvierten alle Athleten die 130 Höhenmeter souverän. In der Klasse U14 sicherte sich Sophia Zitzmann vom SC Gaissach den Sieg. Sie gewann vier von fünf Disziplinen und setzte sich somit klar vor der Zweitplatzierten Leni Auracher (SZ Neuhaus) durch. Den dritten Rang belegte Lara Klein vom SC Lenggries. Die gleichaltrigen Burschen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, sodass die Entscheidung denkbar knapp ausfiel. Mit einem Vorsprung von nur einem Punkt holte sich Flori Schelle vom SC Kreuth den Sieg. David Erlacher (SC Rottach-Egern) und Kilian Murboeck (SC Lenggries), der als Jüngster an den Start ging, sicherten sich die weiteren Stockerlplätze. In der U16 gewann Lea Klein vom SC Lenggries mit einer soliden Leistung in allen Disziplinen. Dahinter platzierten sich ihre Teamkolleginnen Emma Velte (SC Ostin) und Julie Glaner (SC Rottach-Egern). Marinus Sennhofer vom SC Kreuth war in der Klasse U16 männlich nicht zu schlagen. Obwohl er noch dem jüngeren Jahrgang angehört, lies er keine Zweifel aufkommen und sicherte sich souverän den Tagessieg. Die Lenggrieser Athleten Sebsatian Dix und Luis Fresia belegten die Ränge zwei und drei. Ein besonderes Schmankerl lieferte die Siegerehrung, welche im Rahmen der Einweihungsfeier der neugebauten Gebäude am Sonnenbichl stattfand. Die amtierende Juniorenweltmeisterin Elisabeth Willibald und Vize-Juniorenweltmeisterin Leni Schmotz überreichten die Preise an die Tagebesten.

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Kick-Off und erstes WM-Koordination Meeting in Oberstdorf

Verband, Leistungssport, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Beim 1. FIS Coordination Group Meeting werden die ersten Weichen für das Großereignis 2021 in Oberstdorf gestellt. Es sind zwar noch ein paar Jahre hin, aber das Projekt „FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf/Allgäu“ ist bereits in Bewegung gekommen. Zwei Tage lang traf sich die geballte Skisport- und Organisationskompetenz der FIS, des DSV, vom Landkreis Oberallgäu, des Marktes Oberstdorf, des Skiclubs und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH unterm Nebelhorn, um den ersten Rahmen abzustecken für das sportliche Großereignis, dass nach fünf Anläufen vor drei Monaten im mexikanischen Cancun endlich an Oberstdorf vergeben wurde. Unter anderem wurden zwei wichtige Weichen in diesem ersten Treffen gestellt: So wurde der Termin für die WM 2021 auf die Zeit vom 23. Februar bis 7. März festgelegt, vorbehaltlich der finalen Zustimmung des FIS Councils. Außerdem wird für die Organisation in den kommenden Monaten eine eigenständige GmbH gegründet. Das Wintermärchen von 2005, als Oberstdorf letztmalig eine Nordische Ski-WM ausgetragen hatte, soll auf hohem Niveau fortgeschrieben werden, darin waren sich alle Beteiligten einig. Alfons Hörmann, der als FIS Council-Mitglied in Cancun viel Überzeugungsarbeit für Oberstdorf als Austragungsort geleistet hatte, erinnerte an die Fachkompetenz vor Ort und in der Region. Auf die Qualität der WM 2005 lasse sich bauen und die SVG habe sich mit den vielen Weltcup-Veranstaltungen immer wieder als schlagkräftiges Team bewiesen. Darüber hinaus gebe es jedoch schon in diesem frühen Stadium viele gute Vorschläge und Gedanken, die dazu beitragen werden, die kommende WM von allen vorherigen zu unterscheiden. Florian Kurz, neuer Generalsekretär des DSV, zeigte sich dankbar für die frühe Vorbereitung in großer Runde. Die Herausforderungen und Rahmenbedingungen seien andere als noch 2005 und der Deutsche Skiverband wolle sein großes Anliegen einfließen lassen, mit der WM 2021 Weichen im Wintersport zu stellen für die nächsten 10 bis 20 Jahre: “Die Kinder und Jugendlichen wieder für den Sport zu begeistern und junge Leute für ein Engagement im Sport zu gewinnen, das gelingt nur dann, wenn wir die Sportstätten und die Trainer auf dem neuesten Stand haben“. Die Organisationsstruktur sei nun die nächste Aufgabe. Bis Ende Januar solle es eine eigenständige GmbH geben. Bürgermeister Laurent Mies ist sich bereits jetzt der breiten Zustimmung der Bevölkerung zum Projekt WM 2021 sicher. Die Zielvorgaben der Gemeinde seien die Nachhaltigkeit der Sportveranstaltungen und des Invest-Programmes . „Die Stimmung dafür ist ausgezeichnet “, befand der Bürgermeister. Der Skiclub Vorsitzende Dr. Peter Kruijer vertraut auf die breite Unterstützung seines Vereins auf allen Ebenen. Die WM-Vergabe habe einen neuen Schub gegeben. So werde man der Aufgabe, dem DSV Talente zu liefern und in den eigenen Reihen junge Leute für organisatorische Aufgaben zu gewinnen, erfüllen können. „Da bin ich dabei“, – diese Begeisterung sei bereits deutlich zu spüren.

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1. Rollski-Bergsprint am 24. September Bräunlings – Akams

Leistungssport, Langlauf

Für Skilangläufer sind sie das wichtigste Trainingsgerät in der Vorbereitungszeit auf die Wettkämpfe im Sommer und im Herbst – die Rollski. Aber nicht nur Profis, auch Nachwuchsathleten und ambitionierte Hobbylangläufer trainieren so im Sommer auf den Straßen und Radwegen im Allgäu. Der Skiclub Immenstadt trägt dem Rechnung und organisiert den ersten Rollski-Bergsprint am Samstag, den 24. September. Der Start für das Rennen in der freien Technik über 2,6 km von Bräunling nach Akams ist um 15 Uhr. Nachdem das Rennen zur Wertung des Aquaria-Cups 2016/2017 zählt, werden zu diesem ersten Leistungstest der kommenden Saison viele Allgäuer Skilangläufer erwartet. Doch nicht nur Allgäuer Nachwuchs- und Spitzenathleten werden an den Start gehen, auch für Hobbylangläufer ist ein Start möglich. Und der Vorstand des Ski-Clubs Immenstadt, Geri Müller, kündigt mit dem Schweizer Gianluca Cologna ein besonderes Zugpferd an: „Als Weltklassesprinter wird Gianluca Cologna uns zeigen, wie schnell man sich auf Rollski bewegen kann.“ Anmeldungen für das Rollskirennen sind bereits möglich, die Ausschreibung ist im Internet unter www.sc-immenstadt.de zu finden.

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vbw Festivalorchester Bad Wörishofen

Sportentwicklung, Aktionstage

„Stark sein, wenn‘s zählt“ – das Bewegungsmodul des vbw Festivalorchesters in Bad Wörishofen wurde bereits zum dritten Mal vom Bayerischen Skiverband durchgeführt. Die jungen Musiker des Festivals der Nationen trafen sich mit dem BSV in der Turnhalle Bad Wörishofen um gemeinsam einen Sportabend zu erleben. An diesem Abend wurden die Musikinstrumente gegen die Sportschuhe getauscht. In ihrer zweiwöchigen Vorbereitungszeit haben die Nachwuchskünstler Gelegenheit an diesem Abend mit Hilfe des Sports näher zusammen zu kommen und besser als Team zu funktionieren. Aber auch die Freude an der Bewegung und den Kopf kurz für andere Sachen frei bekommen, sollte nicht zu kurz kommen. Das Festivalorchester der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft ermöglicht den jungen Talenten, aus Bayern im Alter von 11 bis 17 Jahren, auf einer großen Bühne vorzuspielen. Für die Mädels und Jungs ist das eine riesen Chance sich in einem Großorchester zu beweisen. Musiziert wird unter anderem wieder, wie im Jahr zuvor, mit dem berühmten deutschem Geiger David Garrett.

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Nationales Saisonende in Böttingen

Ski-Inline, Sportentwicklung

Am kommenden Samstag, den 17.09.16 endet die nationale Saison in Böttingen. Für viele die letzte Chance ihre „Inline-Freunde“ nochmal zu sehen, bevor die kalte Jahreszeit mit hoffentlich reichlich Schnee dann unaufhaltsam immer näher rückt und uns für ein gutes halbes Jahr „trennt“ und ganz nebenbei, auch die Weltelite der Alpinen Skifahrer trainiert im Sommer mit Ski-Inline. Seht euch das Video von Tina Weirather an. Eine ereignisreiche, oft schwierige aber letzten Endes doch erneut sehr schöne Saison wird am Samstag ihr Ende haben. Nehmt Euch daher bitte am Samstagabend etwas mehr Zeit oder noch besser, bleibt am besten gleich über Nacht in Böttingen, um unsere Sportler, den Sport und die hieraus entstandenen Freundschaften abschließend nochmal gebührend zu feiern. Die Skizunft Böttingen ist entsprechend vorbereitet und wird sich sicher bestens um unser leibliches Wohl kümmern. Vor den Siegerehrungen und dem gemütlichen Beisammensein wird ein mit Sachpreisen bestücktes Finale für die notwendige Spannung und den sportlichen Jahresabschluss sorgen. Wir freuen uns darauf mit Euch nochmal einen tollen Tag/Abend rund um den Ski-Inline Sport zu verbringen und hoffen auf rege Teilnahme.

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Knapp 70 Skilangläufer des Bayerischen Skiverbandes beim gemeinsamen Camp in Oberhof vom 04. – 09. September 2016

Leistungssport, Langlauf

In der letzten Ferienwoche der Bayern lud Landesverbandstrainer Stephan Popp alle Schüler und Jugendlichen/Junioren zum großen gemeinsamen Camp nach Oberhof/Thüringen ein. Schülertrainer Fabian Schöberl und seine Co-Trainerin Isabel Schöberl hatten sich für die 16 Mädels und Jungs des Jahrgangs 2002 ein vielseitiges Trainingsprogramm überlegt. Es wurden Crossläufe mit Imitation und Skirollereinheiten in der klassischen und freien Technik durchgeführt. Hauptaugenmerk lag auf der Technikanalyse und der Technikverbesserung der jungen Sportler. Zudem wurde ein Skihallenbesuch vorgenommen, der sicherlich das Highlight für die Jüngsten war. Den Abschluss bildete ein gelungener Skiroller-Techniksprint im Oberhofer Stadion. Für die 53 Sportlerinnen und Sportler ab der Jugend sollte der Lehrgang zur Vorbereitung für die bevorstehende Zentrale Leistungskontrolle (national) dienen. Deshalb wurde in Oberhof überwiegend auf den Wettkampfstrecken trainiert – sowohl im Cross, als auch auf Skirollern. Zwei Besuche in der Skihalle, sowie Spiel und Kraft-/Stabi-Training standen ebenfalls auf dem Programm. Dank der großzügigen Bereitstellung von einheitlichen Skirollern der Firma SRB, war es möglich, einen internen kleinen Testwettkampf während des Lehrgangs zu veranstalten. Die Jugendlichen und Junioren wurden während den Camps von Trainern aus den Regionen und des Bayerischen Skiverbandes in fünf Gruppen betreut. Als Betreuer dabei waren Christian Dotzler, Michi Bittner, Andi Heiland, Toni Danner, Janik Werner und Sigrid Wille. Die jungen Skilangläuferinnen und Skilangläufer waren immer motiviert und konzentriert bei der Sache und allesamt sichtlich zufrieden über den gut organisierten Lehrgang. Die ZLK kann kommen…!! Danke an alle Trainer, und dass auch die Sonne ab dem 3. Tag wieder dabei war…

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Rydzek rast in spannender Aufholjagd auf Rang 2

Leistungssport, Skisprung/Nordische Kombination

FIS Youth Cup Timna Moser gewinnt auch weiterhin in Oberstdorf. Knappe Rennen beim FIS Youth Cup am ersten Tag. Für den Nachwuchs bot der Sommer Grand Prix der Nordischen Kombinierer ebenfalls auf den Spuren der großen Vorbilder eine einmalige Kulisse. Mehr als 100 junge Athleten absolvierten diesen weltweit größten Wettkampf im Jugendbereich und genossen die tolle Atmosphäre. Vor allem die gemeinsame Siegerehrung mit den Idolen hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den jungen Sportlern. Bei den Jungen (02/03/04) siegten Jan Andersen (GER) vor Waltteri Karhumaa (FIN) und Stefan Rettenegger (AUT). Die Mädchen (02/03/04) fanden ihre Sigerin in Jenny Nowak (GER) vor Emily Franke (GER) und Josephine Pagnier (FRA). Die Mädchen (01 und älter) mussten auch in diesem Jahr wieder Timna Moser (AUT) den ersten Platz überlassen. Seit drei Jahren ist die Österreicherin in ihrer Altersklasse ganz vorn. In diesem Jahr folgten Lisa Eder (AUT) und Hanna Midtsundstad ( NOR) auf den Rängen 2 und 3. Bei den Jungen (99/00/01) setzte sich Atte Kettunen (FIN) an die Spitze vor Andreas Ilves (EST) und Otto Niittykoski (FIN) an die Spitze.   Rydzek rast in spannender Aufholjagd auf Rang 2 Am Ende fehlten noch 13 Sekunden auf den Sieger Jarl Magnus Riiber. Er hat es mal wieder spannend gemacht und den rund 5000 Zuschauern im Skisprungstadion und an dem Rundkurs durch den Ort einen superstarken Auftritt serviert: „Mister Sommer Grand Prix“ Johannes Rydzek erreichte nach einer fulminanten Aufholjagd den zweiten Platz im ersten Wettkampf der Rennserie in Oberstdorf. Am Start-Ziel-Sieg von Jarl Magnus Riiber (NOR), der bereits nach dem Springen vorn lag, gab es zwar nichts zu rütteln. Jedoch trennten den Oberstdorfer am Ende nur 13,7 Sekunden vom Sieg. Auf den sechs Runden des harten Rollerskikurses hatte der 25-jährige Lokalmatador seinen Rückstand nach dem Springen von 1:27 Minuten auf jedem Kilometer verringert. Björn Kircheisen (WSV Johanngeorgenstadt), der nach dem Springen noch auf Rang 2 gelegen hatte, musste in der sechsten Runde ein wenig abreißen lassen. Für einen dritten Platz und einen Rückstand von 34,5 Sekunden reichte es dem „Oldie“ in der deutschen Mannschaft dennoch. Manuel Faisst (SV Baiersbronn) und Fabian Rießle (SZ Breitnau) trugen mit den Plätzen 5 und 6 ebenfalls zum guten Ergebnis der deutschen Mannschaft bei, die den verletzungsbedingten Ausfall von Eric Frenzel verkraften musste. Johannes Rydzek freute sich über seinen zweiten Rang, hatte er doch zunächst gar nicht gewusst, ob er in seiner Heimatgemeinde überhaupt an den Start gehen würde. Noch am vergangenen Wochenende hatte ihn eine starke Erkältung außer Gefecht gesetzt, sodass die Wettbewerbe in Oberwiesenthal und Villach gecancelt werden mussten. Zwei deutsche Kombinierer auf dem Podest, drei weitere unter den Top Ten: das lässt hoffen auf einen weiteren spannenden Wettkampf am morgigen Samstag, der um 18 Uhr mit dem Skispringen von der Großschanze beginnt. Stimmen Jarl Magnus Riiber (NOR): 1. Platz: „ Das war ein sensationelles Rennen. Ich hab schon nach der zweiten Runde gemerkt, dass ich das Ding heute machen kann. Ich bin wirklich sehr glücklich“. Johannes Rydzek (SC Oberstdorf), Platz 2: „ Die letzten drei Runden waren echt hart. Jarl hat ein taktisch komplett tolles Rennen gelaufen und er hatte am Ende noch genügend Körner, um sich uns vom Leib zu halten“. Björn Kircheisen, 3. Platz: „ Ich habe mich heute eigentlich den ganzen Tag nicht so gut gefühlt. Drum bin ich froh, dass es für den dritten Platz noch gereicht hat. Für mich war es gut, dass ich ein paar Runden mit Johannes zusammen laufen konnte. Am Ende ging die Kraft aus“.

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FIS Sommer Grand-Prix in Oberstdorf beginnt mit provisorischem Wertungsdurchgang

Skisprung/Nordische Kombination, Leistungssport

Der Shooting Star der Nordischen Kombination, der junge Norweger Jarl Magnus Riiber setzt sich mit der Bestweite von 134 Metern gegen Mario Seidl (AUT) mit 129 Metern und dem Finnen Eero Hirvonen mit 132 Metern durch. Mit einem Riesensatz auf 134 Meter und insgesamt 158.8 Punkten sicherte sich Jarl Magnus Riiber souverän den Sieg beim provisorischen Wertungsdurchgang (PCR) im Rahmen des FIS Sommer Grand-Prix der Nordischen Kombinierer in der Erdinger Arena. Er setzte sich klar gegen den Österreicher Mario Seidl durch, der eine Weite von 129 Metern (141.4 Pkt.) erzielte. Für Eero Hirvonen blieb mit dem zweitweitesten Sprung auf 132 Metern und 130.3 Pkt. nur der dritte Platz. Es folgten der weitere Österreicher Franz-Josef Rehrl (126,5 Meter/130.3 Pkt) vor dem besten deutschen Kombinierer Manuel Faisst (126 Meter/129.8 Pkt) und dem besten Franzosen Maxime Laheurte 128 Meter/129.2 Pkt.. Die weiteren deutschen Kombinierer Tobias Simon und Björn Kircheisen reihten sich mit rund 2 Minuten Rückstand auf die Spitze auf den Plätzen acht und zehn ein. Johannes Rydzek sprang nach überstandener Erkältung mit 124 Metern auf Rang 15. Sein Teamkollege Vinzenz Geiger erreichte im Endklassement mit 119 Metern den 28. Platz. Am morgigen Freitag, sowie am Samstag um 18:00 Uhr geht es mit jeweils einem Wettkampf auf der Großschanze HS 137 sowie dem 10km Rollerskirennen (Start 20:30 Uhr) auf der spektakulären und beleuchteten Ortsrunde mit Start und Ziel in der Erdinger Arena weiter.  Ergebnisliste Provisional Competition Round

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Kati Nachwuchs Camp in Oberhof

Leistungssport, Biathlon

Auch in diesem Jahr lud die 3fache Olympiasiegerin und jetzige ARD-Expertin Kati Wilhelm vom 1.-3.7.2016 die größten Biathlon-Nachwuchstalente Deutschlands nach Oberhof ein. Unser BSV Athlet Johan Werner berichtet von seinen einmaligen Eindrücken im Camp: Nach dem Einchecken im Sporthotel Oberhof, ging es gleich los. Kati holte uns vom Hotel ab und wir joggten zum Bundeswehrgelände auf dem der DSV-Wachstruck steht, indem auf jedem Wettkampf die Skier der Athleten hochprofessionell hergerichtet werden. Außerdem wurde uns ein Einblick in das Skilager des DSV gewährt, in dem alle Wettkampfski der Sparte ´´Nordisch´´ gelagert werden. Am ersten Abend war die offizielle Begrüßung bei Barbecue und einer lustigen Runde Bowling mit der YOG-Siegerin Juliane Frühwirt. Unser 2. Tag begann mit dem momentan sehr aktuellem Thema ,,Gemeinsam gegen Doping“. Zu diesem Thema hielt Thomas Berghoff, Angestellter der NADA (National Anti Doping Agentur), einen sehr informativen und interessanten Vortrag, in dem er uns erklärte was und wie man sich vor Doping im Hinblick auf Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel schützen kann. Außerdem erklärte er uns wie man sich bei einer Dopingkontrolle als Sportler verhalten sollte. Im Anschluss dieses Vortrages trafen wir uns zu einer Mountainbike-Tour durch den Oberhofer Wald. Nach 3 Stunden erreichten wir wieder unser Hotel, doch Zeit zum Ausruhen blieb nicht viel. Denn Kati lud uns anschließend zu hausgemachten Schmankerln in ihr Café ‚,Heimatlon‘‘ in Steinbach-Hallenberg, welches sie nach ihrer Karriere eröffnete. Am dritten und somit letzten Tag hatte Kati einen kleinen Staffelwettkampf für uns vorbereitet. In diesem musste jeder Starter zwei Schießeinlagen und drei Laufrunden absolvieren. Hierbei ging es aber vor allem um die Zusammenarbeit im Team und weniger um die erreichte  Platzierung. Anschließend war es am Nachmittag leider schon wieder soweit die Koffer zu packen und abzureisen. Dieses Camp war wirklich etwas Einmaliges und wir haben uns gefreut für dieses Camp ausgewählt worden zu sein. Ich hoffe, dass noch viele Nachwuchssportler diese einmalige Möglichkeit bekommen sich mit Profis aus ihrem Sport auf Augenhöhe über ihre weitere sportliche Zukunft auszutauschen. Mehr Informationen zum Camp unter www.kati-wilhelm.de/katicamp

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