Leistungssport

Bayerische Mädels mit starken Leistungen beim DSV Mädchencamp Skisprung

Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Am vergangenen Wochenende fand in Oberstdorf bereits zum sechsten Mal das DSV Mädchencamp statt. Mit dabei waren acht BSV Athletinnen. Im Jahr 2013 ist diese Veranstaltung erstmalig in Oberstdorf mit 16 Teilnehmerinnen aus vier Landesverbänden ins Leben gerufen worden. In diesem Jahr waren sogar schon 26 Mädchen aus fünf Landesskiverbänden am Start. Das Camp dient nicht nur dem gemeinsamen Training, sondern auch der Sichtung junger Sportlerinnen. Dass sich diese keinesfalls verstecken müssen, bewiesen die Athletinnen nicht nur an der Schanze. Neben schweißtreibende Einheiten zum Thema Kraft, Rumpfstabilität, Beweglichkeit und Inline-Skating stand auch eine Menge Theorie auf dem Programm. Insbesondere die der Besichtigung der umgebauten Heini-Klopfer-Skiflugschanze lief einen bleibenden Eindruck bei den jungen Sportlerinnen. Zudem waren sich alle in einem Punkt einig: „Irgendwann möchte ich hier auch mal springen“. Bei einem abschließenden Wettkampf des Camps überzeugten die BSV Athletinnen auf ganzer Linie. Christina Feicht (WSV Kiefersfelden) sicherte sich auf der HS30 mit 28 und 26 m den zweiten Platz hinter Nathalie Armbruster (28/29m, SBW) und vor Amelie Neumann (27/25m, SBW). Dadurch qualifizierte sich für den FIS Schüler Grand Prix. Dieser wird vom 20. – 22.07. in Ruhpolding stattfinden. Auf der größeren Jugendschanze HS60 kamen gleich drei bayerische Athletinnen aufs Podest. Trine Göpfert (WSV Reit im Winkl) gewann mit 51 und 53 m souverän vor Ronja Drax (49/49m, SC Partenkirchen). Den 3. Platz teilte sich Joanna Eberle (47/48m, SC Pfronten) mit Lia Böhme (47/49m, SVSAc) und Pia Bossio (47/48m, SBW). Eine besondere Überraschung war bei der abschließenden Siegerehrung ein Besuch der in Oberstdorf trainierenden Olympiateilnehmerin Juliane Seyfarth. Sie zeigte sich begeistert von der Motivation der jungen Springerinnen und sponserte zur Belohnung einen Helm, der unter allen verlost wurde. Hier durfte erneut eine bayerische Sportlerin jubeln, Leni Burger vom SC Partenkirchen konnte sich den Helm sichern. Viel Spaß war trotz aller Trainingsarbeit geboten, Organisatorin Steffi Walk meinte am Ende zufrieden: „Ein riesiges Dankeschön an alle Beteiligten für das spannende, anstrengende aber schöne Wochenende!

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Gesamtsieg für Benedikt Gräbert und Trine Göpfert – Finale der 50. Mini-Tournee in Reit im Winkl

Skisprung/Nordische Kombination

Benedikt Gräbert vom WSV Oberaudorf bei den Buben und Trine Göpfert vom WSV Reit im Winkl bei den Mädchen wurden in diesem Jahr Gesamtsieger der 50. Mini-Tournee im Rahmen des Sparkassencups des Skiverbands Chiemgau im Skispringen und in der Nordischen Kombination. Sie konnten bei der Siegerehrung nach dem letzten Wettbewerb dieser Serie in Reit im Winkl die begehrten Wanderpokale und anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Minitournee besonders wertvolle Sachpreise, unter anderem je ein Paar angepasste Sprungski und einen Tag als besondere Gäste beim Springen der Vierschanzentournee im kommenden Winter in Innsbruck, entgegennehmen. Der Tag begann mit dem Skispringen auf den Mattenschanzen am Steinbach mit 62 Nachwuchsspringern vom Skiverband Chiemgau und vom Skiverband Inngau. Die Tagesbestnote auf der 30-Meter-Schanze erzielte Julian Fussl vom SC Ruhpolding. Auf der 18-Meter-Schanze war Jonathan Gräbert vom WSV Oberaudorf der Beste, und in der Schnupperklasse auf der 10-Meter-Schanze gewann Paul Gensow vom ausrichtenden WSV Reit im Winkl. Weiter ging es am Nachmittag mit einem Geschicklichkeits-Crosslauf einschließlich Wasserrutschen im Reit im Winkler Freibad. Hier lieferten sich die Nachwuchssportler aus dem Chiem- und Inngau spannende Rennen mit einer zwischenzeitlich erfrischenden Abkühlung in der 105 Meter langen Riesenwasserrutsche, bis die Klassensieger in der Nordischen Kombination und schließlich die Gesamtsieger der diesjährigen Mini-Tournee feststanden. Nach diversen Wettkämpfen, die bereits im vergangenen Winter begonnen hatten und in Oberaudorf, Auerbach, Berchtesgaden, Hammer, Ruhpolding und Reit im Winkl stattfanden, konnten sich Jonathan Gräbert vom WSV Oberaudorf und Trine Göpfert vom WSV Reit im Winkl den Gesamtsieg der Mini-Tournee sichern. „Wenn es diese Serie nicht gäbe, müsste man sie erfinden“, sagte Bernhard Kübler, der Vorsitzende des Skiverbands Chiemgau, bei der Siegerehrung im Festsaal. Er lobte die ausrichtenden Vereine für ihre „durchwegs hervorragende Organisation“ und bedankte sich auch bei den Kampfrichtern und Trainern für ihren unermüdlichen Einsatz. Besonders erfreut zeigte er sich, Helmut Weinbuch begrüßen zu dürfen, der die Mini-Tournee 1968 als damaliger Jugendsportwart des SV Chiemgau ins Leben gerufen hatte. Der jetzige Sportwart Skisprung/Nordische Kombination des SV Chiemgau Sebastian Schwarz, zugleich Vorstand des WSV Reit im Winkl, blickte auf 50 Jahre Mini-Tournee zurück und sprach dabei von der erfolgreichsten Nachwuchsserie Deutschlands. Zahlreiche spätere Weltklasseathleten, darunter Olympiasieger und Weltmeister, hätten schon daran teilgenommen. Unter anderen nannte er dabei Hermann Weinbuch, Thomas Klauser, Thomas Dufter, Hubert Schwarz, Marinus Kraus, Markus Eisenbichler und Andreas Wellinger. Grußworte sprachen auch der gebürtige Reit im Winkler Sepp Buchner, früher ebenfalls Gesamtsieger der Mini-Tournee und jetzt zuständig für den Nachwuchs beim Deutschen Skiverbands, und der stellvertretende Geschäftsführer des Bayerischen Skiverbands Dominik Feldmann. Dieser überreichte an Caro und Falk Göpfert vom WSV Reit im Winkl den Ehrenbrief des Bayerischen Skiverbands für besondere Verdienste im Skisport, insbesondere bei der umfangreichen Sanierung der Mattenschanzen in Reit im Winkl im vorigen Jahr. Ergebnisse des Finales der 50. Mini-Tournee in Reit im Winkl Skisprung Ergebnisse des Finales der 50. Mini-Tournee in Reit im Winkl Nordische Kombination Gesamtwertung der 50. Mini-Tournee

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Skiliga Bayern geht in eine weitere Saison

Skiliga, Top News

In der Saison 2018/2019 geht die Skiliga Bayern presented by Sparkasse und Versicherungskammer Bayern in eine neue Runde. Vereine und Renngemeinschaften aus ganz Bayern können sich ab sofort anmelden, um im kommenden Winter um den Titel des „Bayerischen Mannschaftsmeisters Ski Alpin“ zu kämpfen. Auch Mannschaften aller anderen Landesverbände des DSV sind herzlichst willkommen. Der Bayerische Skiverband organisiert insgesamt drei Team-Parallelslaloms, die im K.O.-Modus gefahren werden,  sowie vier Riesenslalom- und ein Slalomrennen. Auf die Teilnehmer warten nicht nur eine Menge Spaß, sondern auch hochspannende Rennen und attraktive Preise. Ebenso erhalten alle Mannschaften nach Eingang der Mannschaftsmeldung für jedes gemeldete Mannschaftsmitglied eine „Skiliga Bayern Cap“ mit ihrem eingestickten Mannschaftsnamen der Firma Ziener. Auch der Skiverband Baden-Württemberg organisiert in diesem Jahr erneut die Skiliga Baden-Württemberg. Die acht besten Teams der Skiliga Baden-Württemberg sowie der Skiliga Bayern qualifizieren sich für das deutsche Finale, bei dem sich 16 Teams um den Titel des „Deutschen Mannschaftsmeister Ski Alpin“ duellieren. Wir freuen uns auf spannende Liga-Rennen und eine erfolgreiche Saison! Hier finden Sie die Ausschreibung zur Skiliga Bayern 2018/19. Alle weiteren Infos finden Sie unter https://www.bsv-ski.de/nachwuchsleistungssport/alpin/skiliga-bayern/.

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Pfingstskispringen in Bischofsgrün

Skisprung/Nordische Kombination

Traditionell eröffnet der Ski-Club Bischofsgrün auf seinen drei Ochsenkopfschanzen (Normen) – Hillsize 17, 34  und 71 Meter mit dem Pfingstskispringen die Sommerserie im Skispringen. Und so gingen auch in diesem Jahr insgesamt 62 Starter und Starterinnen über die Bakken der drei Anlagen. Beobachtet wurden sie dabei von über 500 Zuschauern, der beste Zuspruch seit langem. Obwohl stürmischer Nordostwind – besonders auf der großen Anlage – den Springern einiges an Mut und Können abverlangte, kam es zu keinen nennenswerten Stürzen. Den weitesten Sprung mit 69,5 Metern und viel Gefühl für den Wind erzielte der 16-jährige Paul Schulz vom WSV Grüna in Sachsen, er musste aber bei der Landung in die Matten greifen und verlor dadurch gut 20 Punkte. Gesamtbester mit 66 und 65,5 Metern wurde der DSV-Kaderspringer Eric Fuchs vom SV Stützengrün, der auch die besten Haltungsnoten bekam. Seine mutige und gestreckte Vorlage lässt ihn hervorragend tragen. Die gleichen Weiten erreichte der bereits 41-jährige Oliver Böhme vom SV Blau-Weiß Dittersbach, der sich kraftvoll vom Schanzentisch lösen konnte und dadurch in eine hohe Flugkurve kam. Die etwas geringeren Haltungsnoten spiegelten eine nicht mehr so elegant wirkende Luftfahrt wider. Die weiblichen Teilnehmer, die in einer Damenklasse zusammengefasst wurden, dominierten die beiden Bischofsgrünerinnen Isabel Kandziora und Jeanine Drechsel (Geroldsgrün), wobei Drechsel sich weitenmäßig knapp gegen die 16-jährige DSV-Kaderspringerin Sandra Müller vom WSV Grüna behauptete. Kandziora hatte einen voll geglückten 62 Meter-Sprung im zweiten Versuch, mit dem sie alle überflügeln konnte. Die beste Geschwindigkeit von 76 km/h am Schanzentisch und ein kraftvoller Absprung brachten ihr uneinholbare Vorteile vor weiteren DSV-Kaderspringerinnen. Bemerkenswert ist noch, dass der 12-jährige Max Unglaube vom WSV Bad Freienwalde mit 33 Metern auf der mittleren Anlage einen neuen Schanzenrekord aufstellte und dort überlegener Sieger wurde. Großen Zuspruch erhielt auch die Siegerehrung vor mehreren Hundert beifallsfreudigen Zuschauern, wo fleißig Urkunden und Pokale von Bürgermeister und Vereinsvorsitzenden zur Verteilung kamen. Hier finden Sie die Ergebnislisten der Wettkämpfe: Pfingstskispringen Ergebnisliste K 15 Pfingstskispringen Ergebnisliste K 30 Pfingstskispringen Ergebnisliste K 64  

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Gymnasium und Sport optimal verbinden

Verband, Leistungssport, Dualer Karriere Kompass, Top News

Leistungsorientiert und alpennah Wintersport & Schule am Gymnasium verfolgen – das wollen das Internat Ettal und der Bayerische Skiverband ermöglichen. Seit 2017 gibt es dafür eine Kooperation mit dem Benediktinergymnasium Ettal, dem Bayerischen Skiverband mit dem Skigau Werdenfels und weiteren Clubs des Landkreises Garmisch-Partenkirchen. Informieren Sie sich jetzt für Ihr Kind zu einem Platz im Internat Ettal für das Schuljahr 2018/19! Hierfür findet in Ettal am 5. Juni um 19:00 Uhr ein Infoabend statt. Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2018. Das Anmeldeformular für Infoabend finden Sie hier. Echte Vorteile für Ihre Tochter / Ihren Sohn: Eine höhere Lebensqualität zwischen Leistungssport und Schulstress – koordinierter Kontakt zur Schule, mehr Konzentration auf Wettkämpfe, Wochenenden und Ferien im Zusammensein mit den Eltern, weniger Fahrzeit auf der Straße! Dazu ein umfassenderes Miteinander aus Freundeskreis zu Hause und Lebensgemeinschaft im Internat. Nach Beantwortung des Formulars, der Rückantwort des BSV und einem telefonischen Kontakt mit dem Internat Ettal würden wir Sie und Ihr Kind gerne zu einem Info-Abend in Ettal am 5. Juni 2016 um 19 Uhr einladen. Campus Ettal: http://www.ettal-campus.de/

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Graßl und Geißler-Hauber stark beim 45. Ländervergleich Bayern-Tirol-Südtirol

Alpin, Top News, Leistungssport

Bei super Verhältnissen wurde die 45. Auflage des Schülervergleichkampfs Bayern – Tirol – Südtirol im Kühtai/Tirol durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Tiroler Skiverband und den Bergbahnen Kühtai stellte das Team der Skiabteilung des SV Oberperfuss alles für einen sportlich anspruchsvollen Vergleichskampf bereit. Im Slalom-Wettbewerb am ersten Renntag erwischte das Team Tirol bei den Damen einen Traumstart mit einem 4-fach-Sieg (Valentina Pfurtscheller, Eva-Maria Kofler, Lea Farbmacher und Teresa Grüner). Beim Slalom der Burschen setzte sich für Bayern Max Geißler-Hauber klar durch, gefolgt von Kilian Pramstaller (Tirol), Marinus Sennhofer und Philipp Graefe (Bayern). Die Preisverleihung für den Slalom im Hotel Krone in Oberperfuss stand ganz im Zeichen eines geselligen Tirolerabends, wobei alle knapp 120 Teilnehmer in Lederhose & Dirndl geladen waren. Auch der Präsident des Tiroler Skiverbandes, Werner Margreiter, ließ es sich nicht nehmen und war zur Vergabe der Preise anwesend. Der besondere Anlass der Siegerehrung wurde auch vom SV Oberperfuss genutzt um „seine“ Olympiateilnehmerin Stephanie Venier zu ehren. Für ihre Teilnahme in Korea bekam sie eine eigens angefertigte Holz-Medaille im „Olympiadesign“ und eine Torflagge des Abfahrtslaufes überreicht. Dankesworte gab es auch von Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher, welche zugleich allen Teilnehmern für den die noch anstehenden Rennen viel Glück wünschte. Beim abschließenden Riesentorlauf am Sonntag, der erneut auf dem Weltcuphang von 2014, der Hohen Mut im Kühtai ausgetragen wurde, schafften es Sarah Graßl (Bayern), Chayenne Kostner (Südtirol) und Lena Neuhauser (Tirol) auf das Siegerpodest. Bei den Burschen sicherte sich der aus Südtirol kommende Sebastian Demetz in 1:42,96 die Bestzeit. Dicht dahinter 2 Tiroler mit Fabian Klammer und Benjamin Angerer. Die Länderwertung (beide Renntage, Top 6 Burschen / Top 4 Mädchen – Gesamtzeit) ging dieses Jahr in 33:54,17 an SÜDTIROL. Nur 13 Hundertstel-Sekunden (!) dahinter platzierte sich das Team TIROL auf Rang 2 in 33:54,83 und auf Rang 3 landete das Team BAYERN in 34:04,53. Bilder privat

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Wir suchen dich – Sichtung Landeskader Ski Cross

Skicross, Top News

Getreu dem Motto „nach der Saison ist vor der Saison“ führt der Bayerische Skiverband gemeinsam mit den Skiverbänden Baden-Württemberg eine Sichtung für den Landeskader Ski Cross durch. Dabei suchen wir mutige und gut ausgebildete alpine Skifahrer, die aus dem Schüler- in das Jugendalter aufsteigen. Ziel ist es, starke Nachwuchsathleten auf Landeskaderebene aufzubauen und den Schritt in die Nationalmannschaft Ski Cross des Deutschen Skiverbandes zu schaffen. Vom 19. bis zum 21.05.18 werden auf dem Kaunertaler Gletscher (AUT) die Skitechnik allgemein und in einem Ski Cross Kurs begutachtet. Zudem werden am 24.05.18 in München (GER) am Olympiastützpunkt die koordinative und konditionelle Fähigkeiten getestet. Die Teilnahme an beide Terminen ist Voraussetzung für die Aufnahme in den Landeskader Ski Cross. Anforderungsprofil: Jahrgänge 2002 – 1999 Erfahrungen im DSV Schülercup / FIS – Rennen (DSV Schülercup Gesamtwertung, FIS – Punkte, etc.) Gute konditionelle Grundausbildung (Erfahrungen bzw. Werte bei Leistungstests im Kraft- und Ausdauerbereich, wenn vorhanden) Erfahrungen im Speedbereich oder Ski Cross Rennen Zukunftsvorstellung bzgl. Schule, Studium, Ausbildung, Behörde, etc. Anhand des aufgeführten Anforderungsprofils bitten die Verbände BSV und SBW um eine kurze schriftliche Bewerbung bis 13.05.2018 an maxi.wittwer@gmx.de! Eine separate, offizielle Einladung für die jeweiligen Sichtungsmaßnahmen wird mit dem Eingang der Meldung an alle Teilnehmer verschickt. Die Veranstalter tragen keinerlei Haftung bei Verletzung oder Verlusten, die mit der Sichtung in Verbindung stehen. Lehrgangsleitung/Trainer: Maxi Wittwer, Marzel Renn, Manuel Mayer Anreise/Unterkunft: selbstständig Ausschreibung Ski Cross Sichtung

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RG Gau Werdenfels sichert sich 4. Platz bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Ski Alpin 2018

Leistungssport, Alpin, Skiliga

Am vergangenen Wochenende wurden in Oberjoch am ATA die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Ski Alpin 2018 durchgeführt. Den Organisatoren des Schwäbischen Skiverbandes und dem Team vom ATA unter der Federführung von Florian Beck ist es gelungen eine hervorragende Rennpiste für das Finale des Deutschlandpokals und die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft herzurichten. Bei sommerlichen Temperaturen, sehr guten Schneeverhältnissen und laufenden Einsatz des Streckenpersonals waren für alle Teilnehmer faire Bedingungen vorhanden. Am Samstag wurden zwei Riesenslaloms als Deutschlandpokalrennen ausgetragen. In Rahmen dieser Rennen sammelten die qualifizierten Skiliga Mannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg bereits Punkte für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Ski Alpin 2018. Die Teilnehmer/-innen zeigten vollen Einsatz und kämpften nicht nur um jede Hundertstelsekunde, sondern zugleich auch um jeden Punkt für die Deutschlandpokalgesamtwertung und um jeden Punkt für die Teamwertung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Am Start waren auch 5 Teams, die dem Bayerischen Skiverband angehören und sich in der Skiliga Bayern für das große Finale qualifiziert haben. Mannschaftswertung 1. Riesenslalom 1. Stützpunkt Ulm 1 SSV 4.  RG Gau Werdenfels BSV 2. Team Regio West & Friends SVS 5. Stützpunkt Ulm 2 SSV 3. ASV-Nord I BSV 6. Bezirk 7 SVS Mannschaftswertung 2. Riesenslalom 1. Stützpunkt Ulm 1 SSV 4.  Team Regio West 2 SVS 2. Team Regio West & Friends SVS 5. Bezirk 7 SVS 3. Stützpunkt Ulm 2 SSV 6. ASV-Nord I BSV Am Sonntag, den 08.04.2018, wurde bei herrlichem Sonnenschein der Kampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2018 mit einem Parallelslalom im K.O. System fortgesetzt. Die Spannung stieg von Rennen zu Rennen und die zahlreichen Zuschauer feuerten die eng beieinander liegenden Teams lautstark an. Nach Abschluss der Wettbewerbe sah man nur zufriedene Gesichter, die zwei wunderschöne Renntage hatten und dies auch gegenüber dem Veranstalter zum Ausdruck brachten. Den Titel Deutscher Mannschaftsmeister Ski Alpin 2018 und somit auch die Goldmedaille holte sich das Team Stützpunkt Ulm 1. Mit großer Freude nahm das Sieger-Team vom Schwäbischen Skiverband den Wanderpokal aus Holz, gestiftet von Norbert Mendyk, zum zweiten Mal in Folge entgegen. Die Silbermedaille erkämpfte sich das Team Regio West & Friends vom Skiverband Schwarzwald und die Bronzemedaille errang das Team Stützpunkt Ulm 2. Das beste bayerische Team, die RG Gau Werdenfels, verfehlte das Podium denkbar knapp. Dem Team fehlten lediglich drei Punkte für einen Podestplatzierung, was in der Abschlusstabelle Platz 4 bedeutete. Die weiteren Teams der Skiliga Bayern landeten auf den Plätzen 7, 9, 12 und 13. Als Dank für die Teilnahme und spannende Rennen gab es zum Abschluss für alle qualifizierten Mannschaften aus Bayern und BAWÜ wertvolle Sachpreise. Die Siegerehrung wurde von den Vertretern der Skiliga Bayern und BAWÜ und vom DSV Referent für Sportentwicklung Ski alpin, Matthias Daschner, durchgeführt. Ergebnisse: Parallelslalom Teamwettbewerb (K.O. System) 1. Stützpunkt Ulm 1 SSV 5. Bezirk 7 SVS 2. RG Albstadt 2 SSV 9. SC Halblech BSV 3. RG Albstadt 1 SSV 9. ASV-Nord I BSV 4. Team Regio West 2 SVS 9. AVS-Nord II BSV 5. RG Gau Werdenfels BSV 9. Reutlingen & Friends SSV 5. Team Landkreis Erding BSV 9. Team Regio West & Friends SVS 5. Stützpunkt Ulm 2 SSV Hier finden Sie die Abschlusstabelle der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Ski Alpin 2018.  

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Spannendes Finale der Rennserie Deutschlandpokal

Alpin, Leistungssport

Am Samstag, den 07.04.2018, wurde in Oberjoch am ATA bei strahlenden Sonnenschein und hervorragenden Pistenverhältnissen das Finale des Deutschlandpokals ausgetragen. Mit zwei Riesenslaloms zum Abschluss wurde die Saison mit insgesamt 31 Rennen abgeschlossen. Von allen 31 Rennen werden maximal die 20 besten Ergebnisse zur Ermittlung der Gesamtsieger herangezogen. Bei den Damen sicherte sich den Gesamtsieg im Deutschlandpokal Maria Wallner von TSV Ampfing mit 16 Rennen und einer Gesamtpunktzahl von 1265 Punkten. Auf Platz 2 folgte Kerry Plieninger (SAV Stuttgart) mit 20 Rennen und 961 Punkten. Den 3. Platz erreichte Kathrin Heumann vom WSV Oberaudorf mit 19 Rennen und 890 Punkten. Bei den Herren war die Spannung um den Gesamtsieg bis zum letzten Rennen nicht zu überbieten. Simon Engels vom SC Partenkirchen wurde nach einer langen Saison Deutschlandpokalgewinner. Er bestritt 20 Rennen und erreichte eine Gesamtpunkzahl von 1054 Punkten Auf Platz 2 und 3 folgten Jeremias Wilke vom SC Bonn mit 19 Rennen und 1045 Punkten und Pascal Bischof (SF Dettingen) mit 20 Rennen und 823 Punkten. Bei der Siegerehrung wurden die Gewinner der Deutschlandpokal Gesamtwertung mit Urkunden und wertvollen Glaspokalen von Matthias Daschner, DSV Beauftragten für Wettkampfsport Alpin, ausgezeichnet. Hier finden Sie die Deutschlandpokal Ergebnisliste.

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Nachgefragt bei Viktoria Rebensburg

Alpin, Top News

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften hatten wir die Möglichkeit mit der erfolgreichsten deutschen Skifahrerin der letzten Jahre ins Gespräch zu kommen. Als frischgebackene Gesamtsiegerin des Riesenslalom Disziplinenweltcups nahm sich Viktoria Rebensburg Zeit für uns und stand zu den verschiedensten Fragen Rede und Antwort. Viktoria, Du kannst auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Was waren für Dich die Höhepunkte und woran denkst Du eher weniger gern zurück?  Der Saisonauftakt in Sölden mit dem Sieg auf dem Rettenbachferner war schon sehr emotional. Es ist immer schön mit einem Sieg in die Saison zu starten und zeigt, dass sich die Arbeit über den Sommer hinweg ausgezahlt hat. Aber im Grunde sind alle Siege schön. Es kam dann gleich noch der Erfolg im nächsten Rennen in Killington und spätestens da weiß man, dass das Material passt und dass ich einfach gut Ski gefahren bin. Sehr gefreut hat mit auch der Sieg am Kronplatz Ende Januar. Denn davor war ich eine längere Zeit krank und wusste nicht mehr, wo ich stehe. Ich hatte dann gleich wieder ein gutes Gefühl. Mit etwas gemischten Gefühlen sehe ich die Olympischen Winterspiele. Meine Leistung war ganz o.k., aber ich habe einen Fehler zu viel gemacht und somit blieb nur der vierte Platz (19 Hundertstel hinter Rang zwei). Insgesamt gesehen war die Saison mit dem Gewinn der Kugel doch sehr erfolgreich für mich. Ist die Saison somit nach diesen Deutschen Meisterschaften beendet? Nein noch nicht ganz. Ich muss noch zwei Tage zum Skitesten ins Kühtai. Mit Stöckli bin ich sehr zufrieden und werde auch im nächsten Jahr diesen Ski fahren. Apropos Ski: Wie läuft das bei den Rennen ab? Wer entscheidet, welchen Ski Du fährst und wie macht Ihr das mit der Abstimmung? Das machen mein Servicemann von Stöckli und ich gemeinsam. Nach der Besichtigung sprechen wir uns ab und entscheiden dann, mit welchem Ski ich ins Rennen gehe. Da spielen viele Faktoren zusammen: die Temperatur, die Beschaffenheit der Piste, die Kurssetzung, und und, und… Ich habe am Start drei „rennfertige“ Ski und nach der finalen Entscheidung kommt einer dran. In Sölden beim Auftakt hat wirklich alles gepasst. Den gleichen Ski hatte ich dann auch in Killington, aber in der Regel hält so ein Rennski ca. drei Rennen. Die Kanten werden durch das Feilen immer dünner und generell verliert der Ski an Qualität, deshalb sollte man sich auch nicht auf einen „Lieblingsski“ fixieren. Bei einer guten Saison erhält man gutes Preisgeld und einiges an Prämien. Hast Du ein bestimmtes Ziel, was Du mit Deinem Verdienst anfangen willst. Irgendwann will ich schon mal ein Haus bauen, aber am Tegernsee ist es sehr teuer und die schönen Grundstücke begrenzt. Über ein paar gute Jahre im Weltcup würde ich mich schon noch freuen. Aber jetzt geht es erst mal ab in den wohlverdienten Urlaub, oder? Ja genau. Mein Freund und ich werden die nächsten Wochen genießen. Im Winter bin ich ja nicht so viel zu Hause. Allerdings steht noch nicht genau fest, wo es uns hinzieht. Hauptsache ruhig und gemütlich. Wann geht es dann mit dem Sommertraining wieder so richtig los? Ein geregeltes Sommertraining beginnt ab Mitte Mai. Vorher trainiere ich ganz nach Gefühl, vor allem alles was draußen ist. Bei uns am See gibt es viele Möglichkeiten fit zu bleiben. Das Stand-Up Paddeln ist eine gute Möglichkeit sein Gleichgewicht zu schulen. Heuer will ich auch wieder etwas mehr zum Golf spielen gehen, denn das macht mir richtig Spaß und ist in letzter Zeit zu kurz gekommen. Im nächsten Jahr stehen in Åre (Schweden) wieder die alpinen Weltmeisterschaften auf dem Programm. Bei den Titelkämpfen 2007 wurdest Du ja als 17-jährige vom DSV nachnominiert und hast damals mit dem 8. Platz im Riesenslalom für eine große Überraschung gesorgt. Somit hast Du sicher gute Erinnerungen an den Austragungsort der kommenden Weltmeisterschaften? Ja schon. Es war nach den Juniorenweltmeisterschaften und dem ersten Weltcupstart Ende 2006 schon ein besonderer Höhepunkt. Ich will dort einfach meine beste Leistung abrufen und dann sehen wir, was rauskommt. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf Schweden, denn ich war noch nie Weltmeisterin und das zu erreichen spornt mich schon an. Welche weiteren Ziele neben der Weltmeisterschaft hast du in nächsten Saison? Ich habe noch keine Abfahrt gewonnen und das reizt mich doch sehr. Lake Louise und Cortina sind sehr schöne Strecken und dort einmal ganz oben auf dem Podest zu stehen, würde mir viel bedeuten. Übrigens Cortina: Dort finden 2021 die Weltmeisterschaften statt. Wird dort Viktoria Rebensburg noch am Start sein? Irgendwie reizt es mich schon, doch da müssen viele Faktoren zusammenkommen. An erster Stelle steht die Gesundheit, denn nur wenn ich topfit bin, kann ich auch an einem solchen Großereignis erfolgreich teilnehmen. Zum anderen muss auch immer noch die Freude da sein, Rennen zu fahren und ans Limit zu gehen. Mal schauen, was die nächste Saison bringt. Grundsätzlich gilt für mich der Standpunkt: „Sag niemals nie“. Und wie sieht es mit Peking 2022 aus? Davon gehe ich im Moment eher nicht aus. Danke Viktoria für das nette Gespräch und alles Gute für die Zukunft. Das Interview wurde von Helmuth Wegscheider geführt.

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