Leistungssport

Andreas Schauer beendet seine Karriere

Leistungssport, Skicross

München/Planegg (dsv): Der Skirennfahrer Andreas Schauer beendet seine sportliche Laufbahn. Der 30-jährige Ski-Crosser, der für den Skiclub Lenggries startete und seit zehn Jahren zum Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) gehörte, wird ab sofort keine Rennen mehr bestreiten. Andreas Schauer verabschiedet sich vom alpinen Skirennsport. Der ehemalige alpine Rennfahrer wechselte 2005 zur Disziplin Ski Cross und nahm dabei an den Olympischen Spielen in Sotschi sowie an zwei FIS-Weltmeisterschaften teil. Mit dem Sieg beim Weltcup in Val Thorens (FRA) feierte Andreas Schauer den größten Erfolg seiner Karriere. In seiner zehnjährigen Weltcup-Karriere war der Lufthansa-Pilot aus Lenggries sowohl Mitglied der Nationalmannschaft Alpin als auch der Nationalmannschaft Ski Cross. „Der Entschluss meine Karriere zu beenden, ist mir nicht leicht gefallen“, sagt Andreas Schauer. „Denn eigentlich, wollte ich bei den Olympischen Spielen 2018 in Pjöngjang an den Start gehen. Aber die beruflichen Anforderungen als Pilot lassen sich leider nicht mehr mit denen eines Spitzensportlers vereinbaren. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Unterstützung meines Arbeitgebers, der Lufthansa AG, und die Unterstützung des Deutschen Skiverbandes in den letzten Jahren bedanken.“ Karriere in der alpinen Nationalmannschaft Seine sportliche Laufbahn begann Andreas Schauer als alpiner Skirennfahrer. Nachdem er im Alter von 16 Jahren den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte, bestritt er vor allem Slalom- und Riesenslalomrennen auf FIS-Ebene. Nach einer einjährigen Pause, ausgelöst durch das Pfeifersche Drüsenfieber, wechselte Andreas zur Disziplin Ski Cross. JWM-Gold und stolze Weltcup-Bilanz Gleich zu Beginn seiner Karriere gewann Andreas Schauer 2006 die Goldmedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften im russischen Krasnoe Ozero. Im weiteren Verlauf seiner Karriere im Ski Cross konnte sich der Deutsche Meister neun Mal im Weltcup unter den besten Zehn platzieren. Seinen größten Erfolg feierte er mit dem Gewinn des Weltcups in Val Thorens (FRA) 2015. Pläne für die Zukunft Dem Sport möchte Andreas Schauer nach Beendigung seiner Karriere weiter treu bleiben. „Ich kann gar nicht anders, als weiterhin viel Sport zu treiben. Soweit es mir die Fliegerei erlaubt, will ich raus in die Berge, Skifahren gehen und mich neuen Projekten und Aufgaben widmen.“ DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier: „Mit Andreas Schauer beendet ein hervorragender Rennfahrer seine Karriere. Andreas hat sich im internationalen Spitzenbereich des Ski Cross etabliert und tolle Erfolge für den Deutschen Skiverband eingefahren. Wir respektieren und bedauern seine Entscheidung und wünschen Andreas für die Zukunft alles Gute!“

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RWS Cup in Schmiedeberg

Leistungssport, Biathlon

Auf in die neue Wettkampfsaison! Mit dem RWS Cup in Schmiedeberg fiel der Startschuss für die neue Saison der Schülerbiathleten. Die Veranstaltung im Herbst mit Ringwertungsschießen, Roller Klassisch und einem Massenstartsprint Cross machte für unsere Mädels und Jungs den Auftakt in den Deutschen Schülercup. Die Sommerwettkämpfe sind eine erste Standortbestimmung für die neue Saison und so waren wir alle hochmotiviert nach Sachsen gereist. Mit einem 2. Platz in der Mannschaftswertung der S 14/15 und einigen guten Einzelergebnissen konnten wir einen durchwachsenen ersten Tag abschließen und uns auf den Klassisch Verfolgerwettbewerb konzentrieren. Auf einer sehr kurvigen und technisch durchaus anspruchsvollen Strecke versuchten unsere Sportler alles, um in den Platzierungen noch weiter nach vorne zu rücken. Am besten gelang dies Florian Stasswender vom SC Vachendorf, der von Platz 9 aus startete und am Ende als erster die Ziellinie überquerte. Julia Kink (WSV Aschau) verbesserte sich von Rang 22 auf 5, Carina Korthals (SC Partenkirchen) von 13 auf 2, Magdalena Rieger vom SC Mittenwald von 5 auf 3 und Marit Reichenberger (WSV Aschau) von 10 auf 5. Der Crosssprint am Sonntag wurde mit Nachlader durchgeführt und dennoch mussten einige unserer Athleten in die Strafrunde. Leider erwischte es auch Florian Stasswender. Nach drei Nachladern im Stehendschießen hieß es ab in die Runde und er musste seine Führung an Benjamin Menz abgeben. Trotzdem reichte es für den zweiten Platz. Julia Kink (WSV Aschau), Isabell Neugebauer (SC Neubau) und Hannah Schlickum (SC Hochvogel München) konnten sich jeweils in ihrer Klasse über einen 3. Platz freuen. Roman Herb (SK Nesselwang) mit Rang 4 sowie Lara Fischer (SK Nesselwang) und David Bauer (WSV Grafenau) komplettierten ein erfolgreiches Abschneiden an diesem Wettkampftag. Alle Ergebnisse der bayerischen Teilnehmer finden Sie hier. Wir alle freuen uns jetzt auf einen hoffentlich schneereichen Winter, denn mit Schnee unter den Füßen fühlen wir uns einfach wohler! Verfasst von Alexandra Grießenböck

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Schüler-Bayerncup im Spezialskispringen und Nordischer Kombination in Bischofsgrün und Neubau Samstag 24. und Sonntag, 25.09.2016

Leistungssport, Skisprung/Nordische Kombination

Genau 87 Skispringer gingen an den beiden Tagen über die Bakken der drei Ochsenkopfschanzen in Bischofsgrün. Davon allein 25 weibliche Teilnehmerinnen. Die jüngsten Nachwuchsathleten kamen ausschließlich aus Bayern. Die insgesamt rund 400 Zuschauer in Bischofsgrün und Neubau konnten bei bestem Herbstwetter äußerst motivierte junge Nachwuchssportler bestaunen. Zum Sprungwettkampf am Samstag auf der großen Schanze kamen 7 Mädchen und 22 Buben in die Wertungen der Schülerklassen, wovon allein 7 Springer 60 Meter und mehr erreichten. In der Mädchenklasse der 14 bis 16-jährigen (es gilt bereits die Einteilung für den kommenden Winter 2017) siegte die Buchenbergerin Sophia Maurus aufgrund ihrer größeren Weiten. Ihre gut gestreckte Luftfahrt brachte sie einfach weiter als die Konkurrenz und auch die Landung machte einen guten Eindruck. Hier hatte die Bischofsgrünerin Isabell Kandziora vor allem im zweiten Sprung noch ein paar Mängel, konnte diese aber durch einen kraftvollen Absprung noch in Grenzen halten. Es reichte ihr trotzdem zu Rang 2 mit nur knapp 10 Punkten Rückstand zur Ersten. In der männlichen Klasse Schüler 13 waren es besonders zwei Springer, die sich vom Feld absetzen konnten. Einmal der Sieger Lucas Heumann vom WSV Oberaudorf mit punktgenauem Absprung auf 61,5 Meter im ersten Sprung sowie gestreckt und leicht durch die Luft fliegend im zweiten. Das war auch der beste dieser Klasse auf 62,5 Meter. Alexander Angerer vom WSV Rastbüchl ist ein leichter Springer und segelte anmutig und mit guter Höhe mit zweimal 61,5 Metern den Aufsprunghang hinunter. Die großen Schüler mussten mit verkürztem Anlauf in die Spur. Hier setzte der Reit im Winkler Sebastian Schwarz mit den jeweils weitesten Flügen auf 63 und 66 Meter die Akzente. Er verstand es, mit einer flugtechnisch guten Lage und lockerer Haltung diese Weiten zu erreichen. Nach dem 66 Meter-Sprung hatte er aber schon Schwierigkeiten mit einer unsicheren Ausfahrt. Der Zweite Simon Mach vom TSV Buchenberg hatte ebenfalls das Talent einer vorteilhaften Flughaltung auf zweimal 62,5 Meter., wobei er den ersten Versuch fast überzogen hätte. Der nur einen halben Meter kürzer gesprungenen Dritte Emanuel Schmid vom WSV Oberaudorf schaute während des Fluges immer, dass er die vorteilhafte Linie erreichte und damit locker über die 200-Punktegrenze kam. Bester Regionaler wurde als Neunter Felix Neidhardt vom SC Bischofsgrün, der  noch etwas zurückhaltend über den Bakken ging und den Hang auf zweimal 55 Meter hinunterflog. Deshalb fehlten ihm auch 4,1 Punkte um auf Rang 6 zu kommen. Am Sonntag ging es bereits ab 9 Uhr mit den Wettbewerben auf der 15 und 30-Meter Schanze los – und dies in je drei Durchgängen mit 58 Teilnehmern. Davon allein 17 weibliche. Mit sieben Athleten aus dem Fichtelgebirge sind diese noch dünn gesät. Dabei ist problematisch, dass die hiesigen Sportler altersmäßig teils bereits auf größeren Schanzen springen müssten bzw. teilweise sogar noch zu jung sind. Das Spezialspringen vom Samstag und Sonntag wurde gleichzeitig auch zur Sprungwertung in der Nordischen Kombination verwendet. Insgesamt kamen 70 Mädchen und Buben am Sonntag ab 13:30 Uhr auf der Rollerstrecke in Neubau durchs Ziel. Der dortige Ski-Club ist ein aufgeschlossener Partner und stellt bei solchen Wettkämpfen seine Einrichtung und auch Hilfskräfte gerne zur Verfügung. Die jüngeren Starter durften mit Inlinern, also einer Art von Rollschuhen laufen. Ab 14 bis 15 Jahren waren Skiroller Pflicht. Sehr oft war hohes Tempo angesagt. Mit Zurückhaltung war hier nichts zu gewinnen. Und so hatten manche regionale Sportler auf einen Start verzichtet, da die nötige Technik noch nicht lange genug trainiert wird. Noch am besten platziert war hier Emil Paul vom WSV Warmensteinach, der aus Luhe-Wildenau kommt. Nach dem Springen auf Platz 9 von 10 konnte er sich durch die drittbeste Laufleistung noch auf dem vierten Rang einreihen. Die Gesamtsiegerehrung fand im Anschluss an den Wettbewerb in Neubau statt und wurde vom Gesamtleiter der Veranstaltung, dem früheren Weltmeister und Olympiasieger in der Nordischen Kombination Thomas Müller aus Oberstdorf und dem ehemaligen Nationalmannschaftskispringer Berndt Zapf aus Bischofsgrün durchgeführt. Bericht von Fritz Schwärzer

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ASV-Konditionstest: Allgäuer Skinachwuchs breit aufgestellt

Alpin, Leistungssport

Wieder einmal galt es für die Athletinnen und Athleten des Allgäuer Skinachwuchses, die sportmotorische Leistungsfähigkeit anläßlich eines anberaumten Konditionstests des Allgäuer Skiverbandes unter Beweis zu stellen. Für den jungen Skinachwuchs und die verantwortlichen Trainer ist dieser Test eine erste Bestandsaufnahme nach einer langen Sommervorbereitungszeit, bevor es Ende Oktober dann zum Schneetraining auf die Gletscher geht. Selbstverständlich ging es bei diesem Test auch um wichtige Wettkampf- und Rennpunkte in den Rennserien „Lena-Weiss-Cup“ und „Reischmann-Cup“. Als Veranstalter fungierte der Förderverein „Regionalteam West-Allgäu“. Unter der OK-Koordinatorin Melanie Bernhard (Regionalteam West-Allgäu) und Svenja Hujara (ASV) als Parcoursverantwortliche wurden faire, aber herausfordernde Teststationen aufgebaut. Den Abschluss bildete für alle Aktiven ein Crosslauf (U12 – 2000m; U14 – 3000m; U16 -4000m). Hier wurde von den Athleten/innen noch einmal alles abverlangt. Mit 392 Gesamtpunkten konnte Felix Lindenmayer vom TSV Heimenkirch das Beste Einzelergebnis des Tages erkämpfen. Bei den Mädchen erzielten Kiara Klug/U14 (SC Kempten) und Emilia Etschmann/SC Halblech mit jeweils 361 Punkten das Beste Ergebnis bei den Mädchen. In der Klasse U12 siegten Melissa Zell (SC Scheidegg) und Klemens Füss (SV Hindelang). Dieser Konditionstest wird vom Allgäuer Skiverband bereits seit mehreren Jahren durchgeführt und gilt für jeden Nachwuchsskirennsportler als absoluter Pflichtwettkampf. Insgesamt waren fast 160 Sportlerinnen und Sportler der Jahrgänge 2001 bis 2005 in die Wangener „Ebnetsporthalle“ gekommen, um sich in der sportmotorischen Basisfähigkeit – wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Geschicklichkeit zu messen. Im Vergleich zum Vorjahr war das eine Teilnehmersteigerung von mehr als 30 Prozent. Unter den Augen der Verantwortlichen im Allgäuer Skiverband, darunter Andreas Keller (Sportwart Alpin), Schülersportwartin Gina Stechert, Svenja Hujara (ASV U16-Kadertrainerin) und Herbert Hörburger (Stützpunkttrainer „Regionalteam West-Allgäu“) bestrittenen die jungen Akteure einen großartigen Wettkampf. Erfreulich waren auch die vielen Zuschauer, denen bester Schülerleistungssport geboten wurde. Dies spiegelte sich vor allem in den guten Einzelergebnissen der Athleten/innen wieder. Bei der Siegerehrung bedankte sich ASV-Sportwart Keller beim „Regionalteam West-Allgäu“ als Veranstalter und lobte vor allem die gute Organisation und Durchführung dieser Großveranstaltung. Für die Sieger und Platzierten gab es am Ende Medaillen und tolle Sachpreise. Hier die Top-3 Siegerinnen und Sieger der einzelnen Alterskategorien: U12/Jg.2005 weibl. – 1.Melissa Zell/SC SCHEIDEGG – 291 Pkt. ; 2.Leni Brunner/TSV ALTUSRIED – 280 Pkt. ; 3.Rosalie Kotz/SC SONTHOFEN – 270 Pkt. U12/JG.2005 männl. – 1.Klemens Fuess/SV HINDELANG – 286 Pkt. ; 2.Severin Titscher/SC OBERSTDORF – 238 Pkt. ; 3.Vinzenz Schmid/SC BOLSTERLANG – 236 Pkt. U14/Jg.2003/04 weibl. – 1.Kiara Klug/SC KEMPTEN 361 Pkt. ; 2. Britta Pfister/SC KRUMBACH – 299 Pkt. ; 3.Jule Katzmaier/SC OBERMAISELSTEIN – 253 Pkt. U14/Jg.2003/04 männl. – 1.Florian Burig/RG BURIG MINDELHEIM – 320 Pkt. ; 2.Simon Hackl/TSV WIGGENSBACH – 280 Pkt. ; 3.Yannick Beusse/TSV SEEG – 272 Pkt. U16/Jg.2001/02 weibl. – 1.Emilia Etschmann/SC HALBLECH – 361 Pkt. ; 2.Lena Kohler/FC BENNINGEN – 320 Pkt. ; 3.Carolin Roessle/TSV LEUTERSCHACH – 308 Pkt. U16/Jg.2001/02 männl. – 1. Felix Lindenmayer/TSV HEIMENKIRCH – 392 Pkt. (Punktbester); 2.Max Geissler-Hauber/SC THALKIRCHDORF 356 Pkt. ; 3.Leopold Lechner/TSV OTTOBEUREN – 345 Pkt.   Verfasst von Hanskarl Bechteler

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Siegerwochenende in Kärnten

Leistungssport, Skiliga

Das Team des Skigau Werdenfels löste am vergangenen Wochenende den gewonnenen Gutschein für ein Wochende in Kärnten ein. Die zehn alpinen Rennläufer und Rennläuferinnen erhielten den Preis in der Gesamtwertung der Skiliga Bayern in der Saison 2015/16, in der sie mit 35 Punkten Vorsprung souverän den Sieg holten. Die Athleten entschieden sich für einen Aufenthalt in der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, wo sie ein herrliches, spätommerliches Wetter mit warmen Temparaturen erwartete. Das Wochenendprogramm gestalteten die Werdenfelser recht sportlich. Auf dem hauseigenen Tennisplatz lieferten sie sich spannende Duelle im Einzel und Doppel. Weiter ging die Challenge dann in dem anliegenden Fußballstadion, wo der Sieger schließlich im Elfmeterschießen ermittelt wurde. Doch auch der entspannende Teil des Programms durfte nicht fehlen. Eine Tour durch die Klagenfurter Innenstadt und eine Inline-Sightseeing-Runde auf der Promenade des Wörthersees sorgten für einen guten Ausgleich. In der nächsten Saison wird das Team des Skigau Werdenfels, welche die Skiliga bereits im Vorjahr unter dem Namen „Kaunertaler Glescherteam“ gewann, seinen Titel in gleicher Besetzung leider nicht mehr verteidigen können, da die meisten Athleten ihre Karriere aus beruflichen Gründen beenden werden. Jessica vom Brocke blickt dennoch sehr positiv auf die vergangenen Jahre zurück: „Wir möchten uns beim BSV für die tolle Liga und die immer gut organisierten Rennen bedanken und wünschen allen Teams viel Glück für die Jagd auf den Titel!“.

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Loipe statt Liegestuhl

Leistungssport, Langlauf

Katrin Zeller übernimmt Training für den ASV-Nachwuchs 2014 hatte sie ihre Karriere als Skilangläuferin beendet und von ihren Kameradinnen wurde „Killer-Kat“ Katrin Zeller mit Plakaten und markigen Sprüchen verabschiedet. „Liegestuhl statt Loipe“ und „ich schmeiß mich hin und werde Prinzessin“ wurde damals schelmisch die Zukunft der Top-Athletin beschrieben. Doch schon da hat jeder gewusst, dass eines sicher nicht ihr Ding ist: Die Prinzessin im Liegestuhl. Zunächst hatte sie sich endlich mal um ihr Privatleben gekümmert, wurde Mama und heiratete. Doch nun macht sie ihr Versprechen wahr. Sich um den Nachwuchs im Langlauf zu kümmern, war für sie schon immer eine Option nach Beendigung der aktiven Laufbahn. In diesem Winter wird sie sich nun um die jungen Langläufer im ASV kümmern. 22 Buben und Mädchen der Jahrgänge U 14/ freuen sich schon auf das Training mit der Expertin. Einmal wöchentlich jeden Freitag geht es dann mit der 37-Jährigen, die als Athletin für den Skiclub Oberstdorf Staffel-Silber bei Olympischen Spielen und Nordischen Skiweltmeisterschaften holte, in die Loipe – statt auf den Liegestuhl.

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Hexal Kondiwettkampf in Bad Wiessee

Leistungssport, Alpin

Bereits am vergangenen Samstag starteten die alpinen Skirennläufer des Skiverband Oberland in die neue Saison. Der SC Rottach-Egern richtete den 1. Wettkampf zur Hexal-Cup Serie in Bad Wiessee aus. In fünf Disziplinen mussten die 12- bis 15-Jährigen ihre konditionellen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Kraftfähigkeit der Athleten wurde mittels eines Oberkörper-Rumpf-Parcours sowie einer Kraftausdauer-Sprungserie gemessen. Ein Balance-Parcours forderte neben guter Gleichgewichtsfähigkeit volle Konzentration, um eine optimale Mischung zwischen Geschwindigkeit und Präzision zu finden. Fehler durften sich die Athleten wegen der hohen Leistungsdichte auch beim Schnelligkeitstest nicht erlauben. Den krönenden Abschluss des Wettkampfes bildete ein 2,3 Kilometer langer Crosslauf am Audi Skizentrum Sonnenbichl. Trotz starken Regens absolvierten alle Athleten die 130 Höhenmeter souverän. In der Klasse U14 sicherte sich Sophia Zitzmann vom SC Gaissach den Sieg. Sie gewann vier von fünf Disziplinen und setzte sich somit klar vor der Zweitplatzierten Leni Auracher (SZ Neuhaus) durch. Den dritten Rang belegte Lara Klein vom SC Lenggries. Die gleichaltrigen Burschen lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, sodass die Entscheidung denkbar knapp ausfiel. Mit einem Vorsprung von nur einem Punkt holte sich Flori Schelle vom SC Kreuth den Sieg. David Erlacher (SC Rottach-Egern) und Kilian Murboeck (SC Lenggries), der als Jüngster an den Start ging, sicherten sich die weiteren Stockerlplätze. In der U16 gewann Lea Klein vom SC Lenggries mit einer soliden Leistung in allen Disziplinen. Dahinter platzierten sich ihre Teamkolleginnen Emma Velte (SC Ostin) und Julie Glaner (SC Rottach-Egern). Marinus Sennhofer vom SC Kreuth war in der Klasse U16 männlich nicht zu schlagen. Obwohl er noch dem jüngeren Jahrgang angehört, lies er keine Zweifel aufkommen und sicherte sich souverän den Tagessieg. Die Lenggrieser Athleten Sebsatian Dix und Luis Fresia belegten die Ränge zwei und drei. Ein besonderes Schmankerl lieferte die Siegerehrung, welche im Rahmen der Einweihungsfeier der neugebauten Gebäude am Sonnenbichl stattfand. Die amtierende Juniorenweltmeisterin Elisabeth Willibald und Vize-Juniorenweltmeisterin Leni Schmotz überreichten die Preise an die Tagebesten.

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Kick-Off und erstes WM-Koordination Meeting in Oberstdorf

Verband, Leistungssport, Langlauf, Skisprung/Nordische Kombination, Top News

Beim 1. FIS Coordination Group Meeting werden die ersten Weichen für das Großereignis 2021 in Oberstdorf gestellt. Es sind zwar noch ein paar Jahre hin, aber das Projekt „FIS Nordische Ski-Weltmeisterschaften 2021 Oberstdorf/Allgäu“ ist bereits in Bewegung gekommen. Zwei Tage lang traf sich die geballte Skisport- und Organisationskompetenz der FIS, des DSV, vom Landkreis Oberallgäu, des Marktes Oberstdorf, des Skiclubs und der Skisport- und Veranstaltungs GmbH unterm Nebelhorn, um den ersten Rahmen abzustecken für das sportliche Großereignis, dass nach fünf Anläufen vor drei Monaten im mexikanischen Cancun endlich an Oberstdorf vergeben wurde. Unter anderem wurden zwei wichtige Weichen in diesem ersten Treffen gestellt: So wurde der Termin für die WM 2021 auf die Zeit vom 23. Februar bis 7. März festgelegt, vorbehaltlich der finalen Zustimmung des FIS Councils. Außerdem wird für die Organisation in den kommenden Monaten eine eigenständige GmbH gegründet. Das Wintermärchen von 2005, als Oberstdorf letztmalig eine Nordische Ski-WM ausgetragen hatte, soll auf hohem Niveau fortgeschrieben werden, darin waren sich alle Beteiligten einig. Alfons Hörmann, der als FIS Council-Mitglied in Cancun viel Überzeugungsarbeit für Oberstdorf als Austragungsort geleistet hatte, erinnerte an die Fachkompetenz vor Ort und in der Region. Auf die Qualität der WM 2005 lasse sich bauen und die SVG habe sich mit den vielen Weltcup-Veranstaltungen immer wieder als schlagkräftiges Team bewiesen. Darüber hinaus gebe es jedoch schon in diesem frühen Stadium viele gute Vorschläge und Gedanken, die dazu beitragen werden, die kommende WM von allen vorherigen zu unterscheiden. Florian Kurz, neuer Generalsekretär des DSV, zeigte sich dankbar für die frühe Vorbereitung in großer Runde. Die Herausforderungen und Rahmenbedingungen seien andere als noch 2005 und der Deutsche Skiverband wolle sein großes Anliegen einfließen lassen, mit der WM 2021 Weichen im Wintersport zu stellen für die nächsten 10 bis 20 Jahre: “Die Kinder und Jugendlichen wieder für den Sport zu begeistern und junge Leute für ein Engagement im Sport zu gewinnen, das gelingt nur dann, wenn wir die Sportstätten und die Trainer auf dem neuesten Stand haben“. Die Organisationsstruktur sei nun die nächste Aufgabe. Bis Ende Januar solle es eine eigenständige GmbH geben. Bürgermeister Laurent Mies ist sich bereits jetzt der breiten Zustimmung der Bevölkerung zum Projekt WM 2021 sicher. Die Zielvorgaben der Gemeinde seien die Nachhaltigkeit der Sportveranstaltungen und des Invest-Programmes . „Die Stimmung dafür ist ausgezeichnet “, befand der Bürgermeister. Der Skiclub Vorsitzende Dr. Peter Kruijer vertraut auf die breite Unterstützung seines Vereins auf allen Ebenen. Die WM-Vergabe habe einen neuen Schub gegeben. So werde man der Aufgabe, dem DSV Talente zu liefern und in den eigenen Reihen junge Leute für organisatorische Aufgaben zu gewinnen, erfüllen können. „Da bin ich dabei“, – diese Begeisterung sei bereits deutlich zu spüren.

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1. Rollski-Bergsprint am 24. September Bräunlings – Akams

Leistungssport, Langlauf

Für Skilangläufer sind sie das wichtigste Trainingsgerät in der Vorbereitungszeit auf die Wettkämpfe im Sommer und im Herbst – die Rollski. Aber nicht nur Profis, auch Nachwuchsathleten und ambitionierte Hobbylangläufer trainieren so im Sommer auf den Straßen und Radwegen im Allgäu. Der Skiclub Immenstadt trägt dem Rechnung und organisiert den ersten Rollski-Bergsprint am Samstag, den 24. September. Der Start für das Rennen in der freien Technik über 2,6 km von Bräunling nach Akams ist um 15 Uhr. Nachdem das Rennen zur Wertung des Aquaria-Cups 2016/2017 zählt, werden zu diesem ersten Leistungstest der kommenden Saison viele Allgäuer Skilangläufer erwartet. Doch nicht nur Allgäuer Nachwuchs- und Spitzenathleten werden an den Start gehen, auch für Hobbylangläufer ist ein Start möglich. Und der Vorstand des Ski-Clubs Immenstadt, Geri Müller, kündigt mit dem Schweizer Gianluca Cologna ein besonderes Zugpferd an: „Als Weltklassesprinter wird Gianluca Cologna uns zeigen, wie schnell man sich auf Rollski bewegen kann.“ Anmeldungen für das Rollskirennen sind bereits möglich, die Ausschreibung ist im Internet unter www.sc-immenstadt.de zu finden.

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Knapp 70 Skilangläufer des Bayerischen Skiverbandes beim gemeinsamen Camp in Oberhof vom 04. – 09. September 2016

Leistungssport, Langlauf

In der letzten Ferienwoche der Bayern lud Landesverbandstrainer Stephan Popp alle Schüler und Jugendlichen/Junioren zum großen gemeinsamen Camp nach Oberhof/Thüringen ein. Schülertrainer Fabian Schöberl und seine Co-Trainerin Isabel Schöberl hatten sich für die 16 Mädels und Jungs des Jahrgangs 2002 ein vielseitiges Trainingsprogramm überlegt. Es wurden Crossläufe mit Imitation und Skirollereinheiten in der klassischen und freien Technik durchgeführt. Hauptaugenmerk lag auf der Technikanalyse und der Technikverbesserung der jungen Sportler. Zudem wurde ein Skihallenbesuch vorgenommen, der sicherlich das Highlight für die Jüngsten war. Den Abschluss bildete ein gelungener Skiroller-Techniksprint im Oberhofer Stadion. Für die 53 Sportlerinnen und Sportler ab der Jugend sollte der Lehrgang zur Vorbereitung für die bevorstehende Zentrale Leistungskontrolle (national) dienen. Deshalb wurde in Oberhof überwiegend auf den Wettkampfstrecken trainiert – sowohl im Cross, als auch auf Skirollern. Zwei Besuche in der Skihalle, sowie Spiel und Kraft-/Stabi-Training standen ebenfalls auf dem Programm. Dank der großzügigen Bereitstellung von einheitlichen Skirollern der Firma SRB, war es möglich, einen internen kleinen Testwettkampf während des Lehrgangs zu veranstalten. Die Jugendlichen und Junioren wurden während den Camps von Trainern aus den Regionen und des Bayerischen Skiverbandes in fünf Gruppen betreut. Als Betreuer dabei waren Christian Dotzler, Michi Bittner, Andi Heiland, Toni Danner, Janik Werner und Sigrid Wille. Die jungen Skilangläuferinnen und Skilangläufer waren immer motiviert und konzentriert bei der Sache und allesamt sichtlich zufrieden über den gut organisierten Lehrgang. Die ZLK kann kommen…!! Danke an alle Trainer, und dass auch die Sonne ab dem 3. Tag wieder dabei war…

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