Vielversprechendes Aufgebot bayerischer Ski und Snowboard Athleten für Peking 2022

Insgesamt werden 47 bayerische Athletinnen und Athleten aus den Reihen des Bayerischen Skiverbandes (BSV) ab dem vierten Februar in Peking an den Start gehen. Somit stellt der BSV stolze 64% der deutschen Ski- und Snowboardathleten und ein Drittel der insgesamt 149 Sportler*innen der gesamten deutschen Olympiamannschaft.   

„Dies zeigt, dass unsere Vereine, regionalen Skiverbände und wir als BSV die Weichen in der Vergangenheit gut gestellt haben”, freut sich BSV Präsident Herbert John. BSV Geschäftsführer Wolfgang Weißmüller ergänzt: “Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband und zu Snowboard Germany an der Schnittstelle vom Nachwuchs zu den Profis funktioniert sehr gut. Unser Ziel als BSV ist es, die Sportlerinnen und Sportler im Landeskader bestmöglich auf spätere Spitzenleistungen vorzubereiten.” 

Eine der großen Medaillenhoffnungen ist das Team der Skispringer rund um Karl Geiger, welcher fünf Tage vor dem Start der Winterspiele das gelbe Trikot von Ryoyu Kobayashi zurückerobern konnte. Auch die Olympiazweite Katharina Althaus, die einzige bayerische Skispringerin, die in China an den Start gehen wird, flog bei der Generalprobe in Willingen auf Platz zwei. Ebenfalls im Mixed-Wettbewerb triumphierte das deutsche Skisprung-Team und gewann zum vierten Mal in Folge WM-Gold. Bisherige Erfolge in den anderen nordischen Disziplinen lassen ebenso auf erfolgreiche olympische Spiele hoffen. Immer mehr in Fahrt kommen auch die Biathleten wie z.B. der 30-jährige Johannes Kühn, der dank einer enormen Laufleistung seinen ersten Weltcup-Sieg in Hochfilzen einfuhr. 

Aber auch die alpinen Athlet*innen zeigten in diesem Jahr bereits einige positive Auftritte. Insbesondere Linus Straßer stellte wieder einmal sein Können unter Beweis. Nach einem hervorragenden dritten Platz beim Slalom in Adelboden konnte sich der gebürtige Münchner beim Nachtslalom in Schladming durchsetzen und triumphierte bei der 25. Ausgabe als erster Deutscher überhaupt. Insgesamt neun der elf alpinen Athlet*innen gehören einem bayerischen Verein an. 

Bei den Snowboardern beendet Martin Nörl gleich mit zwei Weltcup-Siegen seine dreijährige Durststrecke. Eindrucksvoll meldete sich der Snowboardcrosser zurück und verdeutlichte seine Ambitionen für eine Medaille in Peking. Ebenso glänzte Stefan Baumeister, der durch seinen Sieg beim Parallel-Risenslalom auf der Simonhöhe die Führung im Gesamtweltcup übernahm. Nörl und Baumeister sind zwei von insgesamt 15 deutschen Snowboard Athlet*innen. 

Der BSV wünscht allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg bei den Olympischen Spielen in Peking. Bleibt’s gsund!  

Nach oben scrollen